Berichte


Jägerabend der Sektion Vorderprättigau

Anfangs März durfte der Präsident Franco Cicerone knapp 200 JägerInnen und deren Begleitung in der Mehrzweckhalle Seewis zum Jägerabend begrüssen. Der traditionell alle zwei Jahre durchgeführte Abend mit Trophäenschau wird abwechslungsweise in den vier Sektionsgemeinden abgehalten.

Das OK scheute keine Mühen und stellte ein abwechslungsreiches und gemütliches Abendprogramm zusammen. Als musikalischer Leckerbissen konnte das Jodel-Quartett «Rosenberg» gewonnen werden, ebenso wie DJ Hitsch Auer jun. aus Grüsch. Zum Rahmenprogramm gehörte natürlich die immer viel beachtete Schnitzelbank vom Pussereiner Peter Hartmann, alias „Ganälla-Peg“. Seine Verse liessen das eine oder andere „Jagderlebnis“ von Jagdkameraden oder -gruppen aufleben und sorgten für manchen Lacher.

Wie üblich wurden am Vorabend die Trophäen durch die Bewertungskommission beurteilt und anlässlich des Jägerabends die Medaillen an die Jäger der bestprämierten Trophäen abgegeben. Hitsch Auer sen. durfte insgesamt 28 Auszeichnungen verteilen, die die Jäger aus den Händen der Ehrendame entgegennehmen durften. Die Liste der Trophäenbewertung kann über die Homepage der Sektion eingesehen werden.

Die Schätzfrage, bei der das Gesamtgewicht der OK - Mitglieder erraten werden musste, winkte mit tollen Preisen: als Hauptpreis ein Hochjagdpatent, das der Valzeiner Simon Davatz mit nach Hause nehmen durfte.

Am Sonntag bestand für die Öffentlichkeit die Möglichkeit die vielen Trophäen zu besichtigen, was denn auch rege benutzt wurde. Eine gute Gelegenheit auch mit der nichtjagenden Bevölkerung in Kontakt zu treten und das Verständnis für die Jagd zu fördern.

Der Vorstand der Sektion Vorderprättigau dankt dem OK und allen Beteiligten für den gelungenen Abend und freut sich im Jahr 2012 auf den nächsten Jägerabend in Schiers.

Kurt Gansner

Rangliste Trophäenbewertung [6 KB]





Sanierung Kugelfang Jagdstand Au in Grüsch

Am Samstag 21. November 2009 haben sechs Jäger unter der Leitung von Armin Janett die Abschlussarbeiten an der Sanierung des Kugelfangs, welcher zuvor grösstenteils durch die Gemeinde Grüsch bereits erstellt war, vollendet.
Nachdem der Erdboden saniert, ein Betonfundament erstellt und die modernen Kugelfänge montiert wurden, mussten wir noch seitlich die Lücken mit Holz verschliessen und alles mit Blech vor Wind und Wetter längerfristig schützen.
Die Bauarbeiten wurden im Zusammenhang mit der Sanierung des Kugelfangs der 300 Meter-Schiessanlage ausgeführt. Gesamtkosten für beide Schiessstände 185'000.- Fr! Davon entfielen auf unseren Jagdstand 27'000.- Fr. Diesen gesamten Teil der Kosten wurden, bis auf 1’000.- Fr., welche unser Jägerverein in Form von Eigenleistung erbracht hat, durch Beiträge von Bund, Kanton GR und der sehr grosszügigen Gemeinde Grüsch getragen.
Aus diesem Grund wurde bereits an der GV 2009 beschlossen, dass die Gemeinde Grüsch den jährlichen Beitrag an den Jagdstand von Fr. 500.- bis auf weiteres nicht mehr leisten muss. Berücksichtigt wurde ebenfalls, dass unser Verein das Gelände und Gebäude von der Gemeinde Grüsch unentgeltlich nutzen kann.
An dieser Stelle herzlichen Dank der Gemeinde Grüsch für ihr grosszügiges entgegen kommen.
Ein grosses Dankeschön an die Jäger, welche im Interesse des Vereins freiwillig und tatkräftig mitgearbeitet haben, sowie an Armin Janett, der das ganze vergangene Jahr das Schiesswesen und die Schlussarbeiten an der Kugelfangsanierung organisiert und begleitet hat.

Franco Cicerone

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Hege Sektion Prättigau – Projekt „Weisstannen“

Am 30. Mai 2009 wurde im Gandawald auf dem Gebiet der Gemeinde Seewis anlässlich des Gemeinde-Hegetages das Projekt „Weisstannen“, welches letztes Jahr gestartet wurde, weiter geführt.
Eine kleine aber fleissige Gruppe von Jäger und Jagdkandidaten verrichtete ihre Hegearbeit mit grosser Hingabe.
Dank dem guten Einsatz aller Teilnehmer konnten drei stabile Einzelschütze erstellt und mit je drei Weisstannen bepflanzt werden. Es wurden weitere 5 Weisstannen gepflanzt und mittels einfachen Metallgittern gegen Wildverbiss geschützt. Die restlichen der gesamthaft 50 Weisstannen wurden in drei ca. eine Are grossen Wildschutzzäune, als Ergänzung der bereits vorhandenen Weisstannen, gepflanzt.
Als Abschluss des Hegetages wurden die „Patronats-Hinweisschilder“ an den neu erstellten Jäger-Zäunen angebracht.
Der Znüni und das Mittagessen wurden durch die Gemeinde Seewis offeriert.
Herzlichen Dank an dieser Stelle.
Etwas unterhalb in der Seillinie wurde das Material für drei weitere Jäger-Zäune bereitgestellt, die zu einem späteren Zeitpunkt durch Jägerkandidaten erstellt wurden.
Auch wenn in dieser Jahreszeit die Hege von der Jagd in den Hintergrund gedrängt wird, möchte ich es nicht unterlassen allen Jägern und Jagdkandidaten für ihre Arbeit herzlich zu danken und die Hoffnung wahren, dass dieser Winter dem Wild nicht wie der vergangene zusetzten wird.

Franco Cicerone

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